Elisabeth Rausch

 

Im Jahre 1988 als jüngstes von vier Kindern in Morzg, einem kleinen historisch geprägten Stadtteil der Provinzstadt Salzburg geboren sowie aufgewachsen, musste ich mich schon im frühen Kindesalter gegen die in meiner Familie herrschende Männerdomäne durchsetzen. Sowohl Gerechtigkeitssinn als auch schauspielerische Wandlungsfähigkeit wurden in dieser Entwicklungsphase geschärft und sukzessive ausgebaut.

 

Kein Wunder also, dass sich schon bald die Vorliebe für Theater und Schauspiel erkenntlich zeigte und im Jugendtheater mein Debut gefeiert wurde. Mitgewirkt wurde unter anderem in Stücken wie „Wer hat Angst vor Oliver Twist?“, „Die Welle“ und „Die Orchesterprobe“, die durch kompetente Unterstützung von Schauspieltrainerin Bärbel Linsmeier und Regisseur Claus Tröger jeweils schöne Endergebnisse zeigten.

 

Auch mein Gerechtigkeitssinn fand schließlich vollste Zufriedenstellung durch Aufnahme eines rechtswissenschaftlichen Studiums, das im Übrigen einen schönen Gegenpart zu meinem künstlerischen Dasein darstellt. Dass ich bereits als Guter Glaube in Gestalt einer Nonne im Jedermann unter der Regie von Willy Willmann neben Christine Neubauer protagonistisch tätig werden durfte, ist ein schöner Lichtblick meiner bis dato stattgefundenen schauspielerischen Genese. Aber erst als das Angebot der Kleingmainer mich ereilte, war ich im schauspielerischen Olymp angekommen und sah mich vollkommen.

 

Unsere

Theatersaison 2018

ist beendet.

 

Auf Wiedersehen im November 2019.